Wer versichert eigentlich die Gamer & E-Sportler?

  • Dezember 13, 2021
  • Publiziert im Handelsblatt inside society | Ausgabe 8 | Gaming & E-Sport

Wer professionell zockt, in den unterschiedlichen Ligen auf einem hohen Niveau E-Sport & Gaming betreibt, hat eine Menge Geld in seine Ausrüstung gesteckt. Wehe, die Grafikkarte gibt ihren Geist auf.

Die „insurninja.com“

Wer versichert
eigentlich
die Gamer &
E-Sportler?

Gamer sind Technik-Freaks. Sie hungern nach den aktuellen Grafikkarten, haben PCs mit Wasserkühlung und sitzen in speziellen Gaming-Stühlen, die schon mal 2.000 Euro kosten können. Da kommen schnell 10.000 Euro zusammen, um mit den anderen mithalten zu können. Doch was passiert, wenn die Technik kapituliert, kaputtgeht und repariert oder ausgetauscht werden muss? Dann kommen Tim Schlawinsky und Kersten Jodexnis ins Spiel. Sie haben ihre Firma im Jahr 2018 gegründet. Ihre Idee – Versicherungen nur für Gamer & E-Sportler anzubieten. „Insurninja ist eine Plattform für die Gamer und E-Sportler dieser Welt. Es gibt ca. 3 Millionen Spieler in der Bundesrepublik der unterschiedlichsten Art. Wir wollen den Leuten so begegnen, wie sie sich selbst sehen. Deswegen treten wir als Ninja, als Gamer, auch so auf“, erklärt einer der Gründer von Insurninja, Kersten Jodexnis, den doch etwas ungewöhnlichen Namen seiner Firma.

Für diese Zielgruppe wird fast alles versichert, was mit Computern, Bildschirmen oder dem Gamer-Stuhl im weitesten Sinne zu tun hat. „Wir versichern nicht nur die Hardware gegen Verschleiß, Alterung und Abnutzung, sondern wir haben auch

eine Cyberversicherung für immaterielle Güter. Sie können sich für teures Geld in den Spielen viele Items kaufen, da sind schnell ein paar Hundert Euro zusammen. Wenn jetzt die Festplatte crasht, dann sind Ihre Items bei uns mit dem Anschaffungspreis versichert“, sagt der Geschäftsführer von Insurninja. „Das ist eine absolute Besonderheit im Markt der Versicherungen und eines unserer beliebtesten Produkte.“

Schon nach drei Jahren ist das junge Unternehmen in Deutschland ein Marktführer. Ihr Service und ihre Produkte haben sich in der Gaming-Branche herumgesprochen. Doch Corona hat den beiden Gründern zugesetzt. Sie leben vom persönlichen Kontakt auf den Gaming-Conventions und den gab es wegen  der Pandemie in den fast zwei letzten Jahren nicht. „Wir müssen den E-Sportler direkt darauf ansprechen, dass er unsere Produkte braucht. Das ist halt Aufklärungsarbeit wie bei allen Versicherungen auch und das geht am besten mit der persönlichen Ansprache“, sagt Tim Schlawinsky, der zweite Gründer im Team. „Wir beschäftigen in Hannover sieben Versicherungskaufleute, die machen telefonisch die Leads für uns.“

Die beiden Gründer von Insurninja spielen auch selbst gerne, eine wichtige Vorrausetzung, findet Kersten Jodexnis. „Ich habe privat einen Rennsimulator, sitze da zweimal die Woche, um virtuelle Rennen zu fahren, und mein Partner, der Tim, spielt digital Golf und ist dort in der europäischen Spitze. Das ist schon wichtig, dass wir uns damit beschäftigen und so unsere Kernzielgruppe noch besser verstehen können“, erklärt Jodexnis. Insurninja bietet auch eine Versicherung bei einem Verlust der Sinne an, also wenn die Gamer nicht mehr hören, sehen oder fühlen können. Doch die Renner im Angebot sind die technische Versicherung der Hardware. „So ab fünf Euro im Monat ist die günstigste Police schon zu haben. Kommt es dann zum Schadensfall, wird das Gerät ausgetauscht oder ein Techniker repariert es.

Die beiden Gründer haben sich gesucht und gefunden, haben beide ein Herz für Start-ups. „Die Idee fanden wir beiden gut und wir wussten auch, dass in der Versicherungsbranche so ein Produkt nicht existiert. Deswegen haben wir es gemacht. Wir haben noch zwei andere Standbeine. Wir haben eine Plattform, die nennt sich „OnlineVersicherung.de“, da bieten wir Standardversicherungen an und dann haben wir noch eine Spezialplattform am Start „clickversicherung.de“, eine Versicherung für Piloten, Rennfahren und auch Golfer“, betont Tim Schlawinsky. Noch liegt ein langer Weg vor den beiden, müssen sie das Tal der Pandemie überwinden. Doch die beiden Gründer sind sehr zuversichtlich. Sie haben das richtige Produkt für die richtige Zielgruppe in einem stark wachsenden Markt.

„Wir wollen den Leuten, unseren Kunden, so begegnen, wie sie sich selbst sehen. Deswegen treten wir als Ninja, als Gamer, auch so auf.“

Wer professionell zockt, in den unterschiedlichen Ligen auf einem hohen Niveau E-Sport & Gaming betreibt, hat eine Menge Geld in seine Ausrüstung gesteckt. Wehe, die Grafikkarte gibt ihren Geist auf.

Die „insurninja.com“

Wer versichert
eigentlich
die Gamer &
E-Sportler?

Gamer sind Technik-Freaks. Sie hungern nach den aktuellen Grafikkarten, haben PCs mit Wasserkühlung und sitzen in speziellen Gaming-Stühlen, die schon mal 2.000 Euro kosten können. Da kommen schnell 10.000 Euro zusammen, um mit den anderen mithalten zu können. Doch was passiert, wenn die Technik kapituliert, kaputtgeht und repariert oder ausgetauscht werden muss? Dann kommen Tim Schlawinsky und Kersten Jodexnis ins Spiel. Sie haben ihre Firma im Jahr 2018 gegründet. Ihre Idee – Versicherungen nur für Gamer & E-Sportler anzubieten. „Insurninja ist eine Plattform für die Gamer und E-Sportler dieser Welt. Es gibt ca. 3 Millionen Spieler in der Bundesrepublik der unterschiedlichsten Art. Wir wollen den Leuten so begegnen, wie sie sich selbst sehen. Deswegen treten wir als Ninja, als Gamer, auch so auf“, erklärt einer der Gründer von Insurninja, Kersten Jodexnis, den doch etwas ungewöhnlichen Namen seiner Firma.

Für diese Zielgruppe wird fast alles versichert, was mit Computern, Bildschirmen oder dem Gamer-Stuhl im weitesten Sinne zu tun hat. „Wir versichern nicht nur die Hardware gegen Verschleiß, Alterung und Abnutzung, sondern wir haben auch

„Wir wollen den Leuten, unseren Kunden, so begegnen, wie sie sich selbst sehen. Deswegen treten wir als Ninja, als Gamer, auch so auf.“

eine Cyberversicherung für immaterielle Güter. Sie können sich für teures Geld in den Spielen viele Items kaufen, da sind schnell ein paar Hundert Euro zusammen. Wenn jetzt die Festplatte crasht, dann sind Ihre Items bei uns mit dem Anschaffungspreis versichert“, sagt der Geschäftsführer von Insurninja. „Das ist eine absolute Besonderheit im Markt der Versicherungen und eines unserer beliebtesten Produkte.“

Schon nach drei Jahren ist das junge Unternehmen in Deutschland ein Marktführer. Ihr Service und ihre Produkte haben sich in der Gaming-Branche herumgesprochen. Doch Corona hat den beiden Gründern zugesetzt. Sie leben vom persönlichen Kontakt auf den Gaming-Conventions und den gab es wegen  der Pandemie in den fast zwei letzten Jahren nicht. „Wir müssen den E-Sportler direkt darauf ansprechen, dass er unsere Produkte braucht. Das ist halt Aufklärungsarbeit wie bei allen Versicherungen auch und das geht am besten mit der persönlichen Ansprache“, sagt Tim Schlawinsky, der zweite Gründer im Team. „Wir beschäftigen in Hannover sieben Versicherungskaufleute, die machen telefonisch die Leads für uns.“

Die beiden Gründer von Insurninja spielen auch selbst gerne, eine wichtige Vorrausetzung, findet Kersten Jodexnis. „Ich habe privat einen Rennsimulator, sitze da zweimal die Woche, um virtuelle Rennen zu fahren, und mein Partner, der Tim, spielt digital Golf und ist dort in der europäischen Spitze. Das ist schon wichtig, dass wir uns damit beschäftigen und so unsere Kernzielgruppe noch besser verstehen können“, erklärt Jodexnis. Insurninja bietet auch eine Versicherung bei einem Verlust der Sinne an, also wenn die Gamer nicht mehr hören, sehen oder fühlen können. Doch die Renner im Angebot sind die technische Versicherung der Hardware. „So ab fünf Euro im Monat ist die günstigste Police schon zu haben. Kommt es dann zum Schadensfall, wird das Gerät ausgetauscht oder ein Techniker repariert es.

Die beiden Gründer haben sich gesucht und gefunden, haben beide ein Herz für Start-ups. „Die Idee fanden wir beiden gut und wir wussten auch, dass in der Versicherungsbranche so ein Produkt nicht existiert. Deswegen haben wir es gemacht. Wir haben noch zwei andere Standbeine. Wir haben eine Plattform, die nennt sich „onlineversicherung.de“, da bieten wir Standardversicherungen an und dann haben wir noch eine Spezialplattform am Start „clickversicherung.de“, eine Versicherung für Piloten, Rennfahren und auch Golfer“, betont Tim Schlawinsky. Noch liegt ein langer Weg vor den beiden, müssen sie das Tal der Pandemie überwinden. Doch die beiden Gründer sind sehr zuversichtlich. Sie haben das richtige Produkt für die richtige Zielgruppe in einem stark wachsenden Markt.

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2021-12-13T14:56:38+01:00
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