Esports geht durch die Decke – die Risiken auch.

  • Date: September 7, 2020
  • Categories:Presse

Esports geht durch die Decke - die Risiken auch.

Esports gilt als einer der am schnellsten wachsenden digitalen Märkte mit einem jährlichen Wachstum von 33%, Zuschauerzahlen werden mit über 1 Mrd. bis 2023 prognostiziert und er gilt als #1 Sport der Zukunft. All dieses Potenzial birgt jedoch Gefahren und Risiken und verschleiert die großen Probleme aller Akteure, vom Gamer bis hin zur Profi-Orga, von Agentur bis Publisher. An vorderster Front die Millennials, insb. bei Finanz- und Versicherungsdienstleistern als der heilige Gral bekannt.

Ein Kommentar von Tim Schlawinsky

Millennials gelten als chronisch unterversichert, stehen dem Besitz einer Eigentumswohnung zumeist kritisch gegenüber und hegen ein gesundes Misstrauen gegenüber standardisierten Leistungen von Finanzdienstleistern.

Immerhin ist der Branche bewusst, dass diese Generation von Banken und Versicherern mehr erwarten als Produkte von der Stange. Trotzdem setzen sie vermehrt auf One-fits-all Produkte.

Was haben Millennials mit Gaming zu tun?

Sie machen über die Hälfte des gesamten Gamesmarkts aus. Mit Blick auf die letzten Tage auf der Gamescom fällt natürlich eines auf: Immer mehr endemische und nicht-endemische Marken betreten die Bühne. Mal gut, mal weniger gut. Egal ob Omen von HP, Alienware von Dell oder ROG von Asus - die Hardwarehersteller scheinen die Erwartungen der Gamer ernstnehmen zu wollen. Aber wo sind die Marken, die für Sicherheit, Schutz und finanzielle Freiheit stehen?

Zu viel Distanz

Im krassen Kontrast präsentieren sich die einzigen Vertreter der Finanz- und Versicherungsbranche. Paysafecard - die ihr Ansehen in der “Community” aus der Standgröße ableiten: “Gleich drei Stände in unterschiedlichen Bereichen machen deutlich, welche überragende Stellung der Wiener Spezialist für „Bargeld im Internet“, der Teil der internationalen Paysafe Group ist, mittlerweile in der Gaming-Community genießt.” und die Wüstenrot, deren Engagement zumindest aus einer oberflächlichen Betrachtung heraus aller Ehren Wert ist. Die UX und die Produkte betrachtend wird schnell klar, dass insb. im Produktportfolio noch Luft nach oben ist. Die Folge: Freiwillige Versicherungen wie eine Haftpflicht- oder Hausratversicherung bleiben nicht nur weiterhin unattraktiv, die neuen ”gamerspefizischen” Probleme werden gar nicht erst thematisiert.

Die Probleme der Szene

Die riesigen Ausgaben der Sponsoren wiegen die Branche in trügerische Sicherheit, denn sie sind lediglich auf Werbung und Events rund um die Top-Esport-Marken gemünzt.

Das wiederum sorgt dafür, dass Millionen von Gamern um jede Unterstützung kämpfen müssen, weil es in der Masse an Management, Coaching, Medien und vor allem Mitteln fehlt. Zu guter Letzt gilt der Esports-Markt als extrem unsicher und unreguliert. So sind nicht nur die Spitzenmannschaften mit Betrug und Nichtbezahlung von Preisgeldern, sondern ebenfalls Sponsoren und Werbetreibende mit Nichtlieferungen konfrontiert. Gleichzeitig treten auch hier die "konventionellen" Risiken auf.

Schlussendlich - und das ist Risiko wie Chance zugleich, fehlt der “single point of unconcern” der Versicherungen, Finanzdienstleistungen und Rechtsberatung vereint.

Eine Plattform, eine Lösung

Beim Blick in die Startups der Versicherungsbranche, die sogenannten Insurtechs, fällt auf, dass von den 1.300 Startups keines Esports und Gaming thematisiert. Doch es gibt sie, Gründer die aus dem Gaming heraus kommend versuchen persönliche, finanzielle und rechtliche Sicherheit für jeden Stakeholder zu ermöglichen.

insurninja entwickelt unter der Vision “Gameful lifestyle beyond borders” die Infrastruktur für das weltweit erste gamerzentrische Ökosystem, das eines Tages alle Non-Gaming-Serviceprodukte wie Versicherungen, Finanzen und Recht umfassen wird.

Schwerpunkt und Einstieg bilden gamerzentrische, auf individuelle Bedürfnisse abgestimmte Versicherungsprodukte, einzigartige Komplettlösungen und bestmöglicher Service - für Gamer, Organisationen, Agenturen und Unternehmen.

Mit der Plattformstrategie wird nicht nur die Professionalisierung der Gamingbranche weiter vorangetrieben, es werden Standards gesetzt, digital wie analog. Außerdem werden Partner so unterstützt, dass sie sich voll und ganz auf ihre Leidenschaft konzentrieren können: Gaming!

Noch Fragen?

Keine Scheu!

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2020-09-07T14:50:13+02:00

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