Ergonomie und Gaming Part 2

  • Januar 26, 2021

Wir haben vor Kurzem über Ergonomie beim Zocken gesprochen und haben uns dabei mit dem richtigen Sitzen beschäftigt. Nun sind wir durch die Recherche auf noch mehr Dinge gestoßen, die wir ebenfalls seit Jahren falsch machen und wollen Dir unsere Ergebnisse auch dieses Mal nicht vorenthalten.

Im Folgenden möchten wir Dir etwas über das Gamer-Eye-Syndrom erzählen und Dir zeigen, wie Du Symptome erkennst und die gesundheitlichen Risiken so minimieren kannst.

Viereckige Augen

Wer kennt das nicht von früher? „Sitz nicht so viel vor dem Bildschirm, sonst bekommst Du noch viereckige Augen“! Was genervte Eltern schon immer irgendwie wussten, ist nun auch wissenschaftlich belegt. Wir sprechen hier von dem sogenannten „Gamer-Eye-Syndrom“. Der breite medizinische Begriff ist aber eigentlich eher

„Office-Eye-Syndrom“. Zu Deutsch: Wenn Augen durch zu viel Zeit vor dem Bildschirm gereizt, überfordert oder entzündet sind.
Egal wie Du es nun nennen willst, es entsteht durch die monotone Belastung der Augen, wenn sie auf einen Bildschirm schauen.

Ursachen vom „Gamer-Eye-Syndrom“

Die lange Zeit vor den Bildschirmen -so viel Spaß sie auch bringt- ist für unsere Augen nicht die angenehmste Tätigkeit. Im Gegenteil! Eigentlich ist das Auge daran gewöhnt, sich zu bewegen. Das ist beim Zocken meist anders. Oft sitzen wir über Stunden fokussiert vor unseren Bildschirmen. Egal ob Shooter oder bei einem RPG. Das Blickfeld beschränkt sich hauptsächlich auf den Bildschirm. Gleichzeitig ist das Auge dennoch angestrengt, die verschiedenen Informationen aufzunehmen. Durch diesen Umstand blinzeln wir viel weniger. Je nachdem, was wir spielen, bewegen sie sich mehr oder weniger.
Forscher haben herausgefunden, dass wir normalerweise zwischen 20- und 25-mal in einer Minute Blinzeln. Studien zeigen, dass sich bei einer Tätigkeit vor dem Bildschirm diese Rate auf bis zu 1- bis 2-mal pro Minute reduzieren kann.
Dies kann zu verschiedenen Folgen führen.
Zum einen verdunstet die Tränenflüssigkeit schneller und führt dadurch zu trockenen Augen. Die Augen sind dann schnell gereizt und können empfindlicher auf andere Einflüsse reagieren, bis hin zu Rötungen und Entzündungen. Besonders Menschen mit Kontaktlinsen sollten diesen Umstand nicht unterschätzen! Darüber hinaus kann es zu Kopfschmerzen und Konzentrationsschwierigkeiten kommen. Ebenfalls kann kurzfristig Dein Sehvermögen darunter leiden. Und das schmälert wiederum Deine Leistung ingame.

Was kann ich nun dagegen tun?

In diesem Fall ist es erst einmal am wichtigsten, die oben genannten Symptome zu erkennen. Oft ignorieren wir diese Symptome oder sagen uns: „Ach, das ist doch gar nicht so schlimm“. Doch besonders im kompetitiven Bereich geht es darum, dass Du die bestmögliche Leistung abrufen musst. Wenn die nicht abgerufen werden kann, kommt es zur Niederlage. Also: Nicht rausreden, sondern Handeln!
Wie? Das zeigen wir Dir jetzt.


So beugst Du dem Gamer-Eye-Syndrom vor

Regelmäßige Pausen.
Deine Augen wieder in den „Normalbetrieb“ zu bringen steht hier im Vordergrund. Eine Pause heißt nicht, das Handy in die Hand zu nehmen oder sonst wo auf Social Media weiterzumachen. Gönn Deinen Augen eine Pause. Such Dir etwas Schönes in Deiner Umgebung oder geh eine Runde um den Block! Bewegung ist immer gut.

Reduktion der Bildschirmzeit
Dies ist besonders wichtig für kompetitive Spieler. Oft passiert es, dass wir nach dem Spielen noch auf YouTube oder anderen sozialen Medien kleben bleiben. Schone Deine Augen und sei nur so viel am Bildschirm wie nötig!

Passe Deine Umgebung an.
Luftfeuchtigkeit und die Beleuchtung im Hintergrund wirken sich ebenfalls auf die Verfassung Deiner Augen aus. Passe Deine Umgebung auf Dich an. Nimm nicht zu grelle Lichtquellen, Lüfte viel und schau, dass Du ein wenig Sonnenlicht mit in den Raum bekommst.

Augentropfen- oder Spray
Diese Maßnahme empfehlen wir nur als letzte Maßnahme. Beide dienen der zusätzlichen Befeuchtung der Augen. Bevor Du dies aber tust, sucht bitte einen Arzt auf, der Dir das passende Mittel verschreiben kann.

Unser Fazit
Egal ob Hobby oder Beruf. Zu viel Bildschirmzeit ist schlecht für unsere Augen und das müssen wir akzeptieren, wollen wir keine Schäden davontragen. Dies erfordert manchmal ein wenig Disziplin, ist es aber dennoch wert, wenn wir mit Spaß und Spannung dabeibleiben wollen!

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